LAWA Verfahrensempfehlung – Typspezifischer Flächenbedarf für die Entwicklung von Fließgewässern

Daten und Fakten

Auftraggeber

Bund / Länder-Arbeitsgemeinschaft Wasser LAWA

Projektzeitraum

2014–2016

LAWA Verfahrensempfehlung „Typspezifischer Flächenbedarf für die Entwicklung von Fließgewässern“ LFP Projekt O 4.13

Für eine erfolgreiche Umsetzung der EG-WRRL muss vielen Fließgewässern Entwicklungsraum zurückgegeben werden, um den „guten ökologischen Zustand“ bzw. das „gute ökologische Potenzial“ wieder herstellen zu können.

Es wurde eine bundesweit anwendbare Methode als Verfahrensempfehlung entwickelt und erprobt, bei der mit lokal ermittelten Eingangsdaten aus der Hydrologie (Abfluss) und der Topographie (Talbodengefälle) sowie fließgewässertypologisch abgeleiteten weiteren Eingangsparametern, die heutige potenzielle natürliche (hpn) Gewässerbreite mit einem hydronumerisch basierten Ansatz berechnen lässt. Ausgehend von der hpn Gewässerbreite lässt sich unter Berücksichtigung der Mäanderlänge, der Windung sowie eines Dynamikfaktors die heutige potenziell natürliche Gewässerentwicklungskorridorbreite berechnen.

Auf Basis von Anwendungsbeispielen (Hintergrundpapier) und des resultierenden unterschiedlichen Flächen­bedarfs wird aufgezeigt, wie sich die Anforderungen an die hydro-morphologische Zielerreichung, auch unter Einbezug verschiedener restriktiver Bedingungen, definieren lassen.

Im Ergebnis umfasst das Projekt/die Verfahrensempfehlung drei Produktteile:
• Anwenderhandbuch
• Ergebnisbericht (Hintergrundpapier zum Anwenderhandbuch)
• Strategien und Umsetzung

Die Bearbeitung erfolgt in Kooperation mit ProAqua Ingenieurgesellschaft für Wasser- und Umwelttechnik mbH sowie drei Nachunternehmern (WELLMANN FRÖHLICH LANGBEIN Partnerschaftsgesellschaft Rechtsanwälte, Universität Duisburg-Essen Aquatische Ökologie und p2m berlin GmbH).

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LAWA Verfahrensempfehlung
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